In diesem Artikel bei TechCrunch geht es um das noch unveröffentlichte neue Album von U2. Wie so oft hat es vor der eigentlichen Veröffentlichung (am 3. März) seinen Weg in Tauschbörsen wie Bittorrent geschafft. Anwälte der RIAA sollen nun versucht haben, an die Daten der Nutzer zu kommen, die das Album bei Last.fm scrobbeln lassen haben. Gerüchten zufolge, soll Last.fm dieser Forderung nachgegeben haben:
I heard from an irate friend who works at CBS that last.fm recently provided the RIAA with a giant dump of user data to track down people who are scrobbling unreleased tracks. As word spread numerous employees at last.fm were up in arms because the data collected (a) can be used to identify individuals and (b) will likely be shared with 3rd parties that have relationships with the RIAA.
Zitat von TechCrunch
Es ist natürlich selten dämlich es öffentlich zu machen, so offensichtlich illegale Sachen zu hören. Trotzdem ist es beunruhigend, daß meine Daten bei Last.fm nicht sicher sind. Sollte denn das alles den Tatsachen entsprechen.
Die RIAA hat bislang jede Stellungnahme abgelehnt, Last.fm sagt “…,daß nach unserem Wissen keine Daten an die RIAA weitergegeben wurden.” Klingt jetzt auch nicht so überzeugend. Mal sehen, was, wenn überhaupt, dabei herauskommt.
Nachtrag 21.2.:
Laut den Kommentaren im Originalartikel, unter anderem von Richard Jones, einer der Grüner von last.fm, bleibt diese Geschichte nur ein Gerücht und es ist nichts dran.
Diese Geschichte ist “utter nonsense and totally untrue”.
(Richard Jones)