Über die Einführung des elektronischen Taschenrechners in den DDR-Schulen. Preis damals: 123 Mark. Ich war ja damals etwas zu jung für solch ein Spielzeug, mein erster Taschenrechner war dann gleich ein Texas Instruments (den übrigens mittlerweile die geschätzte F. als Spielzeug für die niedliche J. in ihrem Besitz hat) in der fünften Klasse, das war so kurz nach der Wende. Aber vielleicht kann sich ja einer der hier mitlesenden älteren ehemaligen DDR-Bürger an den SR1 erinnern.
Die Volkskammerwahl 1990 war die erste und letzte freie Wahl in der DDR. Die Sendung wurde damals vom DFF ausgestrahlt. Das Video hat zwei Teile, beide habe ich oben im Player eingebunden.
Eine kleine, aber feine Sammlung von Bildern einer Küche in der DDR hat bar.barossia auf Flickr hochgeladen. Zeitlich kann ich es nicht so gut einordnen, aber die Eckbank kommt mir schon sehr bekannt vor.
Ein Flickr-User hat jede Menge alter Autos aus dem ehemaligen Ostblock hochgeladen. Dort findet man nicht nur Trabis, Wartburgs (oder Wartburge?) sondern auch einen Framo, den man im Bild oben sieht. Solch einen Ähnlichen hat meine Familie damals auch besessen. Der obige stammt übrigens aus Schmalkalden.
Der Essener Karlheinz Jardner besuchte 1990 die DDR um eigentlich Fotos der Kreidefelsen auf Rügen zu machen. Während seiner Reise machte er aber fantastische Fotos einer mittlerweile untergegangenen Welt.
(Fotos: Karlheinz Jardner)
Mehr Fotos und die Geschichte dazu bei EinesTages:
Ich mag diese alten tschechischen Kinderserien, die früher immer im DDR-Fernsehen liefen. Oder hab ich sie bei ARD/ZDF gesehen? So genau kann ich mich nicht erinnern. Jedenfalls sah ich vor kurzen Die Besucher, und war schon sehr begeistert. Jetzt wurde ich auf Nerdcore auf Der Fliegende Ferdinand aufmerksam gemacht. Ich weiß nicht mehr genau, ob ich das damals wirklich gesehen habe, aber der Ausschnitt (ihr werdet auch gleich was sehen) haben doch Erinnerungen geweckt. Das kann natürlich auch an der Optik der tschechischen Serien von damals liegen, die ja sehr ähnlich ist. Der kleine dicke Junge, der den Ferdinand spielt, kenn ich auf jeden Fall auch aus einer anderen Serie. Und damit lag ich gar nicht so falsch. Darsteller Lukás Bech hat auch in der anfangs erwähnten Serie “Die Besucher” mitgespielt. Außerdem war er in “Luzie, der Schrecken der Straße” zu sehen.
Aber nun zu “Der Fliegende Ferdinand”. Allein schon die Inhaltsangabe verrät mir, daß die Macher in den 70ern wahrscheinlich ein paar mal an der LSD-Blume geschnuppert haben:
Der Junge Ferdinand Trenkel wird eines Morgens von einem Meteoriten verschluckt, der ihn auf den Planeten der Blumen befördert. Er erhält dort zwei Blumen. Riecht er an der einen, kann er fliegen, riecht er an der anderen, wird er vorübergehend erwachsen und sieht aus wie sein Vater.
Auch Ferdinands Lehrer Philipp Janda besucht den Planeten der Blumen. Er bringt von dort ebenfalls Samen für Wunderblumen mit, mit denen er hofft, die Menschheit zu verbessern: Sie heilen Krankheiten, steigern die Intelligenz, erhöhen die Körperkraft, machen gütig und geben die Jugend zurück. Der neugierige Friseur Blecher jedoch stiehlt die Blumen aus dem „Institut zur Perfektionierung der Menschheit“ und setzt sie für seine eigenen Zwecke ein.